

Der Grüne Jäger scheint sich ganz still und leise zum neuen Hamburger Szenetreff zu entwickeln. Die Tage der Mutter sind ja schon lange gezählt, der Pudel ist zu überlaufen, das Uebel zu groß .. wo soll man also hin? In den Jäger! Scheint jedenfalls so. Nachdem bei These New Puritans die Hamburger Jung-Indie-Bands, allen voran 1000 Robota, vertreten waren, konnte man auch bei BRATZE ein who-is-who der Hamburger Indie Künstler antreffen. Aber vielleicht lag es auch an der Veranstaltung: Eine BRATZE Release-Party bringt natürlich auch viele Musikerfreunde, Künstlerbekannte und Labelgroupies in den Club..
Den Anfang machten die Thüringer Captain Capa. Und… ich weiß nicht… Die Musik war etwas zu 80s, zu glatt und hatte mit dem typischen Elektro-Band Problem zu kämpfen: Zwei Menschen beim Drehen und Verschieben von Reglern zuzugucken ist eher.. langweilig. Mit einem DJ-Set wären die Jungs sicherlich besser dran gewesen, denn die Musik war auf jeden Fall tanzbar. Vor allem das Pokémon-Theme-song-Remix-Mashup (und auch das t.A.T.u. Cover “All the things she said” als Zugabe).
Nach Captain Capa nutzte Audiolith kurz die Gunst der Stunde und feierte sich selbst. Es gab Videopremieren von Juri Gagarin und Bratze, viel Applaus, verplante Ansagen und viel Gelächter. Bevor es dann (endlich) losging! Und wie!
Ja! Der Intro-song Tutenchamun wurde live von den Hamburger Trash-Psycho-Goa-Rockern HGich.T gespielt. Ja! Wer Song und Band nicht kennt, Ja, der sollte sich das Video (unten) ansehen, ja? Es gibt keine Worte, ja, die Show zu beschreiben. Ja.
BRATZE hatte nach dem Gehirngestürm von HGich.T erst leichte Startschwierigkeiten, da die Nebelmaschine auf Full Power binnen Sekunden den gesamten Grünen Jäger eingenebelt hatte. Selbst im oberen Jägerstockwerk konnte man kaum etwas sehen. Aber als die Instrumente dann ertastet und erfühlt wurden, waren BRATZE nicht mehr zu bremsen: Kevin sprang wild auf der Bühne umher, Norman schwang seine Gitarre, als wolle er die ganze erste Reihe köpfen und das Publikum war außer Rand und Band. Vielleicht lag es am Alkohol, wahrscheinlich aber an der Show, jedenfalls kann ich mich an keine Details erinnern. Es war ein einziger Rausch, ein grandioses Konzert! Leider viel zu schnell vorbei! Ich will mehr! Mehr Songs! Mehr Party! Mehr Bratze!
Jetzt!
Oder im nächsten Podcast, denn wir haben vor dem Konzert ein Interview mit Norman und Kevin gemacht…

Aaah, IHR wart das mit dem Interview! Wir hoffen, wir haben mit unserem Gebrüll draußen nicht die ganze Aufnahme kaputt gemacht. Sorry, sorry!
Nur das mit den Reglern versteh ich nicht. Wir spielen doch Instrumente und singen und so. Oder um es mit Bratzes Worten zu sagen. “HÄÄ?”
Super Sendung hier, alles super! Beste Grüße!
11. May. 2008 | #
Ja, das hab ich wohl nicht klar genug formuliert. sorry. regler = Synthieknöpfe, Laptopclicks und Korgdreher. Auf http://www.ligx.de kann man sich das ganze ja auch nochmal angucken (auf der seite nach bratze suchen).
Und das Interview ist super gewesen, Das Gebrüll hebt nur die Stimmung!
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11. May. 2008 | #
Hab mir das schon angeguckt, sehr fein. Schade, dass die erste Hälfte nicht dabei ist. Trotzdem super Service.
11. May. 2008 | #